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Wir, das sind einmal ich (Liane),
mein Mann und unsere Kinder Fabian und Julia.
Ursprünglich kommen wir aus dem schönen Würzburg.
Wie es das Schicksal so wollte, sind wir 2001 in die Oberpfalz gezogen.
Unser Traum war es immer, ein Haus
mit Garten und einem treuen Hund. Das Haus und den Garten haben wir uns 2001
erfüllt. Weil unsere Kinder noch sehr klein waren, haben wir den vierbeinigen
Familienzuwachs verschoben.
2004 sollte es dann soweit sein. Markus, ein Schulfreund unseres Sohnes,
erzählte, dass deren Husky-Hündin Welpen bekommen hat. Natürlich wollten wir
die kleinen Racker unbedingt sehen, wer möchte das nicht. Als die Kleinen ca. 6
Wochen alt waren, fragten wir nach langem Zögern Dagmar, Markus' Mutter, ob wir
die Kleinen mal sehen können. Gleich am nächsten Tag besuchten wir die Welpen.
Das war ein Erlebnis. Unsere Kinder waren ganz begeistert, auch Julia, die
einwenig Angst vor Hunden hatte, setzte sich zu den Welpen auf den Boden und
wollte gar nicht mehr gehen. Mir hatte es ein kleiner schwarz-weißer Welpe,
namens AIKO, angetan. Er kam gleich zu mir zum Schmusen, der kleine Knuddelbär.
Nach ca. 1 Stunde sind wir wieder gegangen. Schließlich sollten die Kleinen ja
einwenig schlafen. Ich war nicht das letzte Mal dort, das wusste ich an diesem
Tag noch nicht. Immer wenn ich Dagmar gesehen habe, habe ich nach den
Kleinen gefragt. Wenn Zeit war, besuchte ich sie und hinterfragte alles, was ich
so über das Halten und Verhalten eines Huskys wissen wollte. Als die Welpen 12
Wochen alt waren, waren noch zwei Rüden da, welche ein liebes Zuhause suchten.
Mein Mann und die Kinder wollten einen gleich mitnehmen, und zwar AIKO. Der
kleine Schmusebär war immer noch da. Nach drei schlaflosen Nächten stimmte ich
zu, dass AIKO bei uns einziehen darf. Julia war überglücklich. Somit besuchte
uns der kleine Schmusebär für eine Woche immer tagsüber und wurde abends wieder
zu seiner Mama gebracht. Leider ging es nicht anders, da bei uns eine große
Feier vor der Tür stand, wir drei Tage verreisen mussten und keinen Hund
mitnehmen konnten. Am ersten Schultag holten wir nachmittags AIKO zu uns nach
Hause. Für immer. Mehr über ihn erfahrt ihr unter der Rubrik "Aiko".
Von diesem Tag an war nichts mehr wie es war!
Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, wie viele
Leute ein falsches Bild von einem Husky haben. Die ersten Reaktionen waren:
-
Das ist aber kein reinrassiger Husky. Der hat
ja gar keine blauen Augen. (Dieser Satz hat mich immer ganz schön in Rage
gebracht.)
-
Oh nein, ein Husky. Wie konntet ihr nur. Die
sind doch aggressiv und nicht erziehbar.
-
Die brauchen sehr viel Auslauf. Wie wollt ihr
das schaffen?
-
Husky hauen immer ab und gehen auf die Jagd.
Vor denen ist nichts sicher.
-
und noch vieles vieles mehr.
Da war dann erst mal Aufklärung angesagt. Ich weiß
wirklich nicht, wie die Leute darauf kommen, dass ein Husky aggressiv ist.
Wahrscheinlich haben sie das Bild im Kopf, wenn die Huskys angespannt werden. Da
sind sie natürlich anders. Schließlich freuen sie sich auf das bevorstehende
Laufen.
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Tja, und wie heißt es so schön:
"Passt auf, dass Euch der
Husky-Virus nicht erwischt."
Zu spät, er hat uns schon infiziert.
;o)
Wir haben lange
überlegt, ob wir uns einen zweiten Husky ins Haus holen. Wir entschieden
uns, uns nach einem zweiten Rüden umzuschauen, sobald Aiko 3 Jahre alt
ist. Im Januar 2007 war es dann soweit. Wir haben noch einmal alles
genau durchgesprochen und uns auf die Suche gemacht. War gar nicht so
einfach. Denn mein zweiter Rüde sollte eigentlich rot/weiß sein. Ich
machte mich auf die Suche. Und wieder einmal hat es das Schicksal anders
mit uns gemeint. Im Internet habe ich einen schwarz/weißen Rüden
gefunden, dessen Gesicht fast schwarz war. Der sollte es sein! Dieses
Bild habe ich der Familie gezeigt und Kontakt mit dem Züchter
aufgenommen. Wir haben aktuelle Fotos bekommen und ich war immer mehr
von dem kleinen Kerl begeistert. Kurzum habe ich mich telefonisch mit
ihm in Verbindung gesetzt. Wir haben lange geredet und meine
Entscheidung stand fest. Aufgrund der großen Entfernung (ca. 723 km) und
vielen Terminen bei uns konnten wir den Kleinen erst vier Wochen später
- im Alter von 4 Monaten - holen. Fabian hat den Namen aussuchen dürfen.
Er hat sich für NANUK entschieden. Wir haben dann noch einen
schönen H-Namen ausgesucht und so wurde aus dem Kleinen unser "Hajak
Nanuk of Silver-Runners". Mehr über ihn erfahrt ihr unter der
Rubrik "Nanuk".
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Eigentlich sollte es bei zwei Huskys
bleiben. Man braucht kein größeres Auto, in Urlaub fahren ist auch mit
zwei Hunden kein Problem, unser Grundstück reicht vollkommen aus und das
Gassi gehen ist auch angenehm. Tja, das waren unsere Gedanken. Und
wieder einmal kam alles ganz anders.
Man glaubt es kaum, ein älterer Husky
suchte ein schönes zu Hause und unsere Freundin hat gleich an uns
gedacht. Sie weiß, dass wir ein großes Herz haben und wenn wir den
älteren Knaben sehen würden, nicht widerstehen konnten. Oh ja. Wie recht
sie wieder mal hatte. Familiensitzung wurde einberufen und es wurde
ausführlich diskutiert. Urlaub könnte problematisch werden - kein
Problem meinten unsere Kids. Na dann war ja alles geklärt. Platz haben
wir und da wir sehr viel mit unseren Huskys unterwegs sind, haben sie
auch genügend Auslauf und Beschäftigung. Mit Aiko und Nanuk gab'
es auch keine Probleme. Somit sind wir seit Oktober 2009 stolze Besitzer
von drei Huskys. Mehr über unseren Neuzugang erfahrt ihr unter
"Comanche".
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Es ist wie eine Sucht. Man kann
einfach nicht aufhören und möchte immer mehr. Glaubt es mir.
Anfang Juli 2010 kommt doch mein Mann
mit einem Geschenk nach Hause und uns blieb allen die Spucke weg. Das
sitzt ein kleines braunes Fellbündel mit einer großen Schleife in einem
Wäschekorb und himmelt mich an. Oh je, da war es um mich geschehen. Und
der kleine Mann hat auch noch den Namen, den ich für unseren nächsten
Husky (welcher erst einziehen sollten, wenn einer von den anderen uns
verlassen hat) ausgesucht habe - MAKOON. Sooo einen
kleinen Kerl hatten wir ja noch nie. Er war 8 Wochen alt und einfach nur
zum Fressen.
Nun ist Umdenken angesagt, denn ein 8
Wochen alter Welpe ist doch einwenig anders im Handling als ein 3-4
Monate alter.
Mehr über ihn und wie es so mit einem
"kleinen" Husky ist erfahrt ihr unter "Makoon".
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Vorerst ist unser Rudel komplett. Aber
wer weiß das schon. ;o)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- August 2011: Unser Rudel hat
noch einmal Zuwachs bekommen.
Schneller als wir gedacht haben ist unser
Rudel noch einmal gewachsen. Man sollte halt doch nicht im großen WWW stöbern.
*grins* Es war für mich klar, dass irgendwann ein weiterer junger Rüde, als
Ersatz für unseren Comanche, bei uns einzieht. Unser Nanuk sollte ja wieder
einen Teampartner bekommen und ich mein 4er-Gespann.
Als ich dann zufällig diesen jungen Rüden
gesehen habe, war es geschehen. Er sollte die Chance auf ein neues zu Hause bei
uns bekommen. Schnell mal meinem Mann gezeigt und beratschlagt, ob im Moment ein
fünftes Rudelmitglied okay ist und dann Kontakt mit dem Besitzer aufgenommen.
Zwei Tage später sind wir losgefahren und haben uns den Jungspund live
angeschaut und auch gleich Makoon mitgenommen. Sollten die zwei sich mögen, dann
steht dem Rudelzuwachs nichts mehr im Wege.
Die Begegnung mit den zwei jungen Rüden war
entspannt und sie haben auch gleich mal im Garten getobt. *freu* Hätte ja auch
anders sein können. Somit wurde alles geregelt und wir fuhren mit zwei
Jungspunden wieder nach Hause. Zuhause angekommen war erst mal Halligalli.
Mehr über unser neuestes Rudelmitglied
erfahrt ihr unter
"MEXX".
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