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Für 2 Wochen hatten wir wieder einmal
einen Urlaubshund. Diesmal war es eine Huskyhündin.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen
wie sich unsere "Jungs" gefreut haben, dass endlich mal ein Mädel bei uns
ist. Aiko und auch Makoon waren gleich schwer verliebt in die hübsche
Blanche.

Sie hat nicht nur die Herzen unserer Huskys erobert, sondern
auch unsere. Meinen Mann hat es schwer getroffen. *lach* Wer kann bei
diesen blauen Augen auch schon widerstehen?

Blanche ist eine noch etwas ängstliche Hündin, was sie im Rudel nicht zeigt.
Sie blieb immer bei uns im Haus und man musste langsam und leise gehen. Wenn
einer von uns (besonders die Kinder) in Ihre Nähe kam hat sie sich ganz
klein gemacht und in eine Ecke gequetscht. Wir wussten dies und haben sie in
Ruhe gelassen. Mit jedem Tag ist sie etwas mehr aufgetaut. Makoon hat sie so
sehr ins Herz geschlossen, dass er nicht von ihrer Seite wich. Beim Fressen
passte er auch auf. Wahrscheinlich hoffte er, dass etwas für ihn übrig
blieb. ;o)


Morgens bin ich sehr oft mit allen Fünf Gassi gegangen. Es hat super
geklappt. Sogar eine Reiterin konnte ohne Probleme an uns vorbei. Alle Fünf
blieben brav sitzen und schauten nur dem großen Pferd nach. Etwas heikel
wurde es mit allen Fünf als zwei Fasane meinten sie müssten genau vor uns
aus dem Gebüsch flattern und Lärm machen. Na da war wieder mal Frauenpower
gegen Huskypower angesagt. Gewonnen hat: Frauenpower.
Jeden Nachmittag ging ich mit ihr zu unserer Post und nahm sie auch mit ins
Gebäude. Die Tage waren ganz unterschiedlich. Man kann sagen: "Ein
Schritt vorwärts und dann auf einmal wieder zwei Schritte zurück." Ich gab
nicht auf, auch wenn es nicht immer einfach war. (Ängstlichkeit bin ich von
unseren nicht gewöhnt.) Und siehe da, nach gut einer Woche wurde sie
etwas entspannter. Sie ging zwar noch etwas geduckt und langsam an fremden
Menschen vorbei, doch das war ein großer Erfolg für uns. Zur Belohnung sind
wir zwei immer danach alleine Gassi gegangen. Je weiter weg wir von den
Häusern und Menschen kamen, desto aufgeweckter wurde sie.

"War da was?"

"Ich komm' ja schon."

"Na wer ist denn da vorbei gekommen."
Ihr Freund war/ist unser Comanche. Tagsüber und auch nachts hat sie seine
Nähe gesucht und bei ihm geschlafen.


Tja und wenn sie dann mal alleine nachts auf dem Schlafplatz war - weil
Comanche lieber in der Küche alleine schlafen wollte - dann sah zweimal
morgens der Platz so aus:

Karton, Papier und Decken zu Zerlegen macht aber auch unheimlich Spaß. Wir
kennen das ja. ;o)
Ehe wir uns versahen war der letzte Urlaubstag da. Gerne hätten wir Sie bei
uns behalten. Wie schnell einem ein Tier doch so sehr ans Herz wachsen kann.

Wir freuen uns schon, wenn sie wieder einmal Urlaub bei uns macht.
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